Die Spezialambulanz für Angsterkrankungen in Berlin

führt Therapie der Panikstörung und Agoraphobie durch. Dadurch werden Panikattacken und Platzangst mit kognitiver Verhaltenstherapie behandelt, die in Einzel- und Gruppen-Therapie zur Behandlung der Panikstörung in Berlin stattfinden.

Die Therapie der Panikstörung

ist wirksam bei der Angst-Reduktion. Expositionstherapie bzw. auch Konfrontationstherapie lokal in Berlin ist dabei ein wichtiges Behandlungs-Element. Der Patient lernt, mit Angst und Panik besser umzugehen und die körperlichen Symptome von Panikattacken richtig zu interpretieren.

Richtig und rechtzeitig behandelt, haben Menschen mit einer Panikstörung mit Agoraphobie eine gute Prognose für ein erfolgreiches Therapie-Ergebnis. Sie lernen, aus dem Teufelskreis der Angst, dem Aufschaukeln von Panik-Gedanken und Panik-Körpersymptomen, auszubrechen, den Einfluss von Stress auf Angst zu verstehen und Strategien zur Angst- und Anspannungs-Reduktion einzusetzen.

Antidepressiva

Körperliche Aktivität für Musiker mit Auftrittsangst (PACE)

Hintergrund der Studie

Die Auftrittsangst ist eine häufige musikerspezifische Angsterkrankung, die mit einer erheblichen psychosozialen Belastung und Beeinträchtigung der betroffenen Personen einhergeht. Mittel- bis langfristig kann die Auftrittsangst zwar häufig gut durch eine Psychotherapie behandelt werden; schnell wirksame, nicht-pharmakologische Behandlungsoptionen stehen gegenwärtig bisher jedoch nicht zur Verfügung. Es konnte jedoch im Rahmen wissenschaftlicher Studien gezeigt werden, dass (spezielle Formen) körperlicher Aktivität bei anderen Angsterkrankungen bereits kurzfristig zu einer deutlichen Reduktion der jeweils erkrankungsspezifischen Symptomatik sowie von biologischen Korrelaten einer verstärkten Stressreaktion (z.B. dem Stresshormon Kortisol) führen.

Vor diesem Hintergrund untersuchen wir in dieser Studie den Effekt eines sechstägigen Bewegungsprogramms auf die Symptomatik der Auftrittsangst sowie auf psychologische und biologische Parameter, die mit einem (erhöhten) Stresserleben in Verbindung stehen bzw. dieses begünstigen. 

 

Ablauf der Studie 

Im Rahmen einer ersten Untersuchung wird zunächst die Diagnose einer Auftrittsangst gesichert, deren Schweregrad festgestellt und stressassoziierte psychologische Faktoren sowie der Kortisolspiegel bestimmt. Anschließend erfolgt eine sportmedizinischen Untersuchung, um die körperliche Belastungsfähigkeit  der Teilnehmer zu sichern und den optimalen individuellen Trainingsbereich zu bestimmen. Anschließend absolvieren die TeilnehmerInnen in einem Zeitraum von 12 Tagen insgesamt sechsmal ein standardisiertes Training von jeweils 20 Minuten. Drei bzw. zehn Tage nach Beendigung des Trainingszeitraums wird schließlich eine „Auftrittssexposition“ durchgeführt, in deren Rahmen die TeilnehmerInnen jeweils einen standardisierten Bühnenauftritt in ihrer jeweiligen musikalischen Disziplin absolvieren. Um die Effekte des Trainings auf die Auftrittsangst und das Stresserleben feststellen zu können, wird zu verschiedenen Zeitpunkten nach Beendigung des Bewegungsprogramms beziehungsweise vor, während und nach den Auftrittsexpositionen erneut die Ausprägung der Auftrittsangst und der stressassoziierten Variablen untersucht.

 

In diesem Zusammenhang suchen wir professionelle Musikerinnen und Musiker sowie Musikstundentinnen und -studenten  ab 18 Jahren, die

  • unter einer Auftrittsangst leiden bzw. bei denen der Verdacht auf eine Auftrittsangst besteht
  • sich gegenwärtig nicht in psychotherapeutischer Behandlung befinden

 

Für nähere Informationen zur Studienteilnahme steht Ihnen gerne die Studienkoordinatorin Frau Jennifer Mumm unter jennifer.mumm (at) charite.de oder 030 450 617 213 zur Verfügung.  

 

Studienleitung:          Dr. Jens Plag 

                                  Prof. Dr. Alexander Schmidt 

Studienkoordination: Jennifer Mumm (Psychologische Psychotherapeutin) 

                                  Dr. Isabel Fernholz

 

Die Studie wird finanziell durch Mittel der Friede Springer Stiftung unterstützt.

 

 




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Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Charité-Universitätsmedizin Berlin
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