Die Spezialambulanz für Angsterkrankungen in Berlin

führt Therapie der Panikstörung und Agoraphobie durch. Dadurch werden Panikattacken und Platzangst mit kognitiver Verhaltenstherapie behandelt, die in Einzel- und Gruppen-Therapie zur Behandlung der Panikstörung in Berlin stattfinden.

Die Therapie der Panikstörung

ist wirksam bei der Angst-Reduktion. Expositionstherapie bzw. auch Konfrontationstherapie lokal in Berlin ist dabei ein wichtiges Behandlungs-Element. Der Patient lernt, mit Angst und Panik besser umzugehen und die körperlichen Symptome von Panikattacken richtig zu interpretieren.

Richtig und rechtzeitig behandelt, haben Menschen mit einer Panikstörung mit Agoraphobie eine gute Prognose für ein erfolgreiches Therapie-Ergebnis. Sie lernen, aus dem Teufelskreis der Angst, dem Aufschaukeln von Panik-Gedanken und Panik-Körpersymptomen, auszubrechen, den Einfluss von Stress auf Angst zu verstehen und Strategien zur Angst- und Anspannungs-Reduktion einzusetzen.

Diagnostik | Soziale Phobie

Im Folgenden werden weitere Angsterkrankungen vorgestellt, die ebenso wie die Panikstörung mit oder ohne Agoraphobie zum Spektrum der Angsterkrankungen gehören. Zu diesen Erkrankungen bieten wir derzeit in unserer Spezialambulanz keine störungsspezifischen Therapien an, helfen jedoch gerne bei der Suche nach entsprechenden Angeboten.

 

Soziale Phobie (Soziale Angststörung)

Menschen mit einer Sozialphobie fürchten sich vor sozialen Situationen, in denen sie potentiell bewertet oder abgelehnt werden könnten. Dies können informelle Gespräche mit unbekannten Personen sein, Äußerungen vor einer Gruppe, Essen oder Schreiben in Gegenwart anderer, das Absolvieren von Prüfungen oder die Teilnahme an geselligen Veranstaltungen. Die Angst kann sich auf Situationen öffentlichen Exponiert-Seins (z.B. Vorträge, Prüfungen) beschränken oder in generalisierter Form alle Situationen umfassen, die sozialen Kontakt erfordern. Die Angst kann sich in Beschwerden wie Erröten, Händezittern, Übelkeit oder dem Drang zum Wasserlassen äußern. Die Schwere der Erkrankung variiert stark, doch Betroffenen sind in ihren beruflichen und sozialen Möglichkeiten häufig deutlich beeinträchtigt und die Ängste können sich bis hin zu Panikattacken steigern.

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Die Sozialphobie tritt in Deutschland bei ca. 3% der Frauen und ca. 1.5% der Männer auf (12-Monats-Prävalenzen). Die Störung beginnt bei den meisten um das 20 Lebensjahr herum, bei Frauen häufig etwas später als bei Männern. (Quelle: Bundesgesundheitssurvey 98)

Diagnostische Kriterien nach ICD-10 (Internationale Klassifikation psychischer Störungen, herausgegeben von der Weltgesundheitsorganisation):

  1. Die psychischen und körperlichen Symptome müssen von der Angst herrühren und nicht auf anderen Symptomen wie Wahn- oder Zwangsgedanken beruhen.
  2. Die Angst muss auf bestimmte soziale Situationen beschränkt sein oder darin überwiegen.
  3. Wenn möglich, wird die phobische Situation vermieden.
Abgrenzung zu anderen psychischen Erkrankungen
  1. Agoraphobie tritt häufig zusätzlich auf. Ist die Unterscheidung zwischen sozialer Phobie und Agoraphobie sehr schwierig, soll vorzugsweise Agoraphobie diagnostiziert werden.
  2. Depressive Symptome treten häufig zusätzlich auf. Eine Depression soll nur dann diagnostiziert werden, wenn ein voll ausgebildetes depressives Syndrom eindeutig festzustellen ist.


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Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Charité-Universitätsmedizin Berlin
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Charitéplatz 1
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Kontakt

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Tel 1: 030-450517217
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