Die Spezialambulanz für Angsterkrankungen in Berlin

führt Therapie der Panikstörung und Agoraphobie durch. Dadurch werden Panikattacken und Platzangst mit kognitiver Verhaltenstherapie behandelt, die in Einzel- und Gruppen-Therapie zur Behandlung der Panikstörung in Berlin stattfinden.

Die Therapie der Panikstörung

ist wirksam bei der Angst-Reduktion. Expositionstherapie bzw. auch Konfrontationstherapie lokal in Berlin ist dabei ein wichtiges Behandlungs-Element. Der Patient lernt, mit Angst und Panik besser umzugehen und die körperlichen Symptome von Panikattacken richtig zu interpretieren.

Richtig und rechtzeitig behandelt, haben Menschen mit einer Panikstörung mit Agoraphobie eine gute Prognose für ein erfolgreiches Therapie-Ergebnis. Sie lernen, aus dem Teufelskreis der Angst, dem Aufschaukeln von Panik-Gedanken und Panik-Körpersymptomen, auszubrechen, den Einfluss von Stress auf Angst zu verstehen und Strategien zur Angst- und Anspannungs-Reduktion einzusetzen.

Diagnostik | Spezifische Phobie

Spezifische Phobie 

spezifische Phobien

Eine Spezifische Phobie bezeichnet eine überdauernde, der Situation unangemessen starke und beeinträchtigende Angst gegenüber bestimmten Situationen oder Objekten, wie z.B. Spinnen, Schlangen, Hunden, Dunkelheit, Höhe, Blut, Spritzen, der Behandlung durch einen Zahnarzt oder dem Urinieren auf öffentlichen Toiletten. Die Konfrontation mit der gefürchteten Situation oder dem gefürchteten Objekt wird vermieden oder nur unter äußerst starkem Unwohlsein ertragen. Die Ängste beziehen sich im allgemeinen auf potentielle Gefahren, die von dem phobischen Objekt ausgehen könnten.  » mehr Informationen lesen ...

 

Spezifische Phobien treten in Deutschland bei ca. 11% der Frauen und ca. 5% der Männer auf (12-Monats-Prävalenzen). Der Beginn der Ängste liegt bei den meisten Erkrankten vor dem 20. Lebensjahrzehnt, bei Frauen ein paar Jahre früher als bei den Männern. (Quelle: Bundesgesundheitssurvey 98).

Diagnostische Kriterien nach ICD-10 (Internationale Klassifikation psychischer Störungen, herausgegeben von der Weltgesundheitsorganisation):

  1. Die psychischen und körperlichen Symptome müssen von der Angst herrühren und nicht auf anderen Symptomen wie Wahn- oder Zwangsgedanken beruhen.
  2. Die Angst muss auf die Anwesenheit eines bestimmten phobischen Objektes oder eine spezifische Situation begrenzt sein.
  3. Die phobische Situation wird - wann immer möglich - vermieden.
Abgrenzung zu anderen psychischen Erkrankungen
  1. Weitere psychische Symptome liegen meist nicht vor.
  2. Die Angst vor engen Räumen, weiten Plätzen, öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrstühlen, Menschenmengen, Kaufhäusern etc. wird gesondert als Agoraphobie diagnostiziert.
  3. Die Angst vor sozialen Situationen wird gesondert als Sozialphobie diagnostiziert.
  4. Die Angst vor bestimmten Krankheiten wie Krebs, Herzerkrankung oder Geschlechtskrankheit wird gesondert unter Hypochondrische Störung diagnostiziert.

 

Wenn Sie glauben unter einer spezifischen Phobie zu leiden, können Sie gerne Kontakt mit der Angstambulanz aufnehmen.



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Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Charité-Universitätsmedizin Berlin
Campus Charité Mitte
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D-10117 Berlin

Kontakt

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Tel 1: 030-450517217
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