Die Spezialambulanz für Angsterkrankungen in Berlin

führt Therapie der Panikstörung und Agoraphobie durch. Dadurch werden Panikattacken und Platzangst mit kognitiver Verhaltenstherapie behandelt, die in Einzel- und Gruppen-Therapie zur Behandlung der Panikstörung in Berlin stattfinden.

Die Therapie der Panikstörung

ist wirksam bei der Angst-Reduktion. Expositionstherapie bzw. auch Konfrontationstherapie lokal in Berlin ist dabei ein wichtiges Behandlungs-Element. Der Patient lernt, mit Angst und Panik besser umzugehen und die körperlichen Symptome von Panikattacken richtig zu interpretieren.

Richtig und rechtzeitig behandelt, haben Menschen mit einer Panikstörung mit Agoraphobie eine gute Prognose für ein erfolgreiches Therapie-Ergebnis. Sie lernen, aus dem Teufelskreis der Angst, dem Aufschaukeln von Panik-Gedanken und Panik-Körpersymptomen, auszubrechen, den Einfluss von Stress auf Angst zu verstehen und Strategien zur Angst- und Anspannungs-Reduktion einzusetzen.

Die Spezialambulanz | Behandlungsangebot

 

In unserer Spezialambulanz für Angsterkrankungen bestehen folgende Behandlungsangebote:

 

Telefonische Beratung 

Montag bis Freitag in der Zeit von 10:00 bis 16:00 können Sie sich telefonisch an uns wenden (030 450 517 217/244) und werden von unseren psychologisch geschulten MitarbeiterInnen hinsichtlich Ihrer aktuellen Beschwerden beraten. Wir nehmen uns Zeit für Sie, hören zu und versuchen einen ersten diagnsotischen Eindruck Ihres Falles zu erhalten. Darauf aufbauend überlegen wir gemeinsam mit Ihnen, welche Form der Behandlung in welcher Einrichtung die beste und zielführenste Option für Sie sein könnte. Dies kann eine Behandlung bei uns in der Spezialambulanz für Angsterkrankung oder auch bei uns in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie sein.  Gegebenfalls empfehlen wir aber auch eine Behandlung in einer Einrichtung außerhalb unserer Klinik. Da es für PatientInnen mit psychischen Erkrankungen mitunter schwierig sein kann, sich um Berliner Versorgungsnetzwerk zurechtzufinden, unterstützen wir Sie dabei, einen geeigneten Therapieplatz in absehbarer Zeit finden zu können. Auch wenn Sie nicht in Berlin wohnen, können Sie sich gerne mit Ihrem Anliegen an uns wenden und wir können im Rahmen der telefonischen Beratung versuchen, Ihnen dabei weiterzuhelfen.

 

Terminvereinbarung

Jeweils an den ersten drei Werktagen eines Monats vereinbaren wir Termine für psychologische und ärztliche Erstgespräche in der Spezialambulanz für Angsterkrankungen. Die Erstgespräche finden im gleichen Monat statt und werden solange vergeben, bis alle Termine belegt sind. Danach ist die Terminvereinbarung geschlossen und die reguläre telefonische Beratung findet weiter statt. Auch im Rahmen der Terminvereinbarung findet zunächst ein ausfürhliches Telefonat mit einer/ m psychologischen MitarbeiterIn statt, um einen ersten Eindruck über das individuelle Beschwerdebild und die passende Behandlungsform zu erhalten.

 

Sprechstunde der Angstambulanz

Sprechstunde

Im Rahmen eines psychologischen und eines ärztlichen Erstgesprächs erfolgt eine ausführliche Erhebung der individuellen Beschwerden. Es wird festgestellt, ob eine Angststörung oder andere psychiatrische Erkrankungen vorliegt (sog. differentialdiagnostische Abklärung; Diagnostik von Angststörungen). Die Erstgespräche dienen insbesondere der individuellen Beratung hinsichtlich der nächsten möglichen Behandlungsschritte innerhalb oder außerhalb unserer Einrichtung. Liegt eine Angststörung (Panikstörung mit oder ohne Agoraphobie, Generalisierte Angststörung, Soziale Phobie, Spezifische Phobie) und keine Kontraindikationen vor, können PatientInnen im Rahmen der Spezialambulanz sowohl eine ärztliche (medikamentöse) als auch eine psychotherapeutische Behandlung auf der Grundlage der neuesten Forschungserkenntnisse erhalten.

 

Psychotherapie in Gruppen

Wurde eine Angststörung diagnostiziert, besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer erkrankungsspezifischen kognitiven Verhaltenstherapie in der Gruppe. Diese Therapieform wird schon seit langem erfolgreich in unserer Klinik angewendet und wissenschaftlich begleitet (d. h. der Therapieerfolg wird in Form von Fragebögen und Interviews erfasst). Durch klassische Elemente der kognitiven Verhaltenstherapie (Psychoedukation, kognitive Umstrukturierung, Erlernen von Entspannungsverfahren) wird es den PatientInnen zunächst ermöglicht, Faktoren der Krankheitsentstehung und -aufrechterhaltung zu verstehen, ungünstige situative Wahrnehmungen und Bewertungen zu verändern und ein erhöhtes psychophysiologisches Erregungsniveau zu verringern. Ein weiterer zentraler Therapiebaustein stellt die störungsspezifische „Exposition mit Reaktionsmanagement“ dar. Hierbei begibt sich der/ die PatientIn proaktiv in gefürchtete Situationen, verzichtet auf etabliertes Sicherheits- und Vermeidungsverhalten und lässt bewusst einen Anstieg der Angst zu. Ziel hierbei ist es, den physiologisch einsetzenden Angstabfall (die sog. Habituation) erlebbar werden zu lassen und dem Betroffenen dadurch korrigierende Erfahrungen zu ermöglichen. Durch eine konsequente, aufeinander aufbauende und gegebenenfalls wiederholte Durchführung der einzelnen Therapiebestandteile kann bei der Mehrheit der PatientInnen eine deutliche Besserung bzw. ein vollständiger Rückgang des Beschwerdebildes erreicht werden. 

Die Gruppentherapien bestehen aus 10 Gruppensitzungen und begleiteten Expositionen über einen Zeitraum von ca. 3 Monaten. In einem Nachtreffen wird der Therapieerfolg überprüft und Probleme besprochen, die in der therapiefreien Zeit auftreten können. Die Gruppengröße beläuft sich in der Regel auf 4-8 Personen. Expositionen finden im Einzelsetting statt. 

 

Medikamentöse Therapie

Im Rahmen der medizinischen Spezialsprechstunde wird eine medikamentöse Behandlung aller Angsterkrankungen angeboten. Hierbei orientiert sich die Behandlungsplanung (z. B. Auswahl der Substanz, Dauer der Pharmakotherapie etc.) eng am persönlichen Profil des/r PatientIn. Entsprechend sind körperliche Begleiterkrankungen, Vorerfahrungen mit bestimmten Substanzen sowie bereits bestehende Medikamente wichtige Entscheidungsparameter. Nach Diagnosestellung und Einleitung einer erkrankungsspezifischen Pharmakotherapie erfolgt in der Regel eine Vorstellung in einem Abstand von mehreren Wochen, um den Effekt der Therapie sowie den Verlauf der Erkrankung zu beurteilen.



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Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Charité-Universitätsmedizin Berlin
Campus Charité Mitte
Charitéplatz 1
D-10117 Berlin

Kontakt

E-Mail:
angstambulanz@charite.de
Tel 1: 030-450517217
Tel 2: 030-450517244