Die Spezialambulanz für Angsterkrankungen in Berlin

führt Therapie der Panikstörung und Agoraphobie durch. Dadurch werden Panikattacken und Platzangst mit kognitiver Verhaltenstherapie behandelt, die in Einzel- und Gruppen-Therapie zur Behandlung der Panikstörung in Berlin stattfinden.

Die Therapie der Panikstörung

ist wirksam bei der Angst-Reduktion. Expositionstherapie bzw. auch Konfrontationstherapie lokal in Berlin ist dabei ein wichtiges Behandlungs-Element. Der Patient lernt, mit Angst und Panik besser umzugehen und die körperlichen Symptome von Panikattacken richtig zu interpretieren.

Richtig und rechtzeitig behandelt, haben Menschen mit einer Panikstörung mit Agoraphobie eine gute Prognose für ein erfolgreiches Therapie-Ergebnis. Sie lernen, aus dem Teufelskreis der Angst, dem Aufschaukeln von Panik-Gedanken und Panik-Körpersymptomen, auszubrechen, den Einfluss von Stress auf Angst zu verstehen und Strategien zur Angst- und Anspannungs-Reduktion einzusetzen.

Diagnostik | Agoraphobie

Die Agoraphobie oder „Platzangst“ tritt häufig zusammen mit der Panikstörung auf, sie kann jedoch auch isoliert vorkommen. Menschen mit einer Agoraphobie empfinden Angst oder Unwohlsein an Orten, in denen sie im Falle des Auftretens von Panik oder potentiell bedrohlichen Körperzuständen nicht schnell genug flüchten könnten, Hilfe nicht schnell genug verfügbar wäre oder sie in peinliche Situationen geraten könnten. Daher vermeiden sie diese Orte (z.B. Menschenmengen, Fahrstühle, U-Bahnen, S-Bahnen, Busse, Züge, Kaufhäuser). In schweren Fällen können die Betroffenen ihre Wohnung nicht mehr verlassen oder sind auf die Begleitung anderer Personen angewiesen, in deren Gegenwart sie sich sicherer fühlen.

Die Agoraphobie tritt in Deutschland bei ca. 1% der Männer und ca. 3% der Frauen auf. Die Störung beginnt bei den meisten in der Mitte der 3. Lebensdekade. (Quelle: Bundesgesundheitssurvey 98)

Diagnostische Kriterien nach ICD-10 (Internationale Klassifikation psychischer Störungen, herausgegeben von der Weltgesundheitsorganisation):

  1. Die psychischen und körperlichen Symptome müssen von der Angst herrühren und nicht auf anderen Symptomen wie  Wahn- oder Zwangsgedanken beruhen.
  2. Die Angst muss in mindestens zwei der folgenden umschriebenen Situationen auftreten: in Menschenmengen, auf öffentlichen Plätzen, bei Reisen mit weiter Entfernung von Zuhause oder bei Reisen alleine.
  3. Die angstbestzte Situation wird vermieden.
Abgrenzung zu anderen psychischen und körperlichen Erkrankungen
  1. Es muss beachtet werden, dass die Diagnose der Agoraphobie auch dann gestellt werden muss, wenn der/die Betroffene die phobischen Situationen seit längerer Zeit vermeidet und daher Angst-frei ist.
  2. Symptome von Depression, Depersonalisation , Zwangsstörung und Sozialphobie schließen eine Diagnose der Agoraphobie nicht aus, solange sie klinisch nicht im Vordergrund stehen.

  3. Die Agoraphobie tritt nicht sekundär als Folge einer früher begonnenen Depression auf.
  4. Die Angstzustände sind nicht auf körperliche Erkrankungen, wie z.B. eine Schilddrüsendysfunktion oder Herzrhythmusstörungen zurückzuführen.
  5. Die Panikattacken stehen nicht in zeitlichem Zusammenhang von Drogen (z.B. Kokain, Speed, Cannabis) und/ oder Alkohol.

Leiden Sie unter einer Agoraphobie (Platzangst)?

Bitte beantworten Sie die nachfolgenden Fragen.

Frage 1

Fühlen Sie sich in bestimmten Situationen sehr ängstlich oder sehr unbehaglich und machen sich Sorgen, dass Sie dort einen Angstanfall oder starke körperlicher Beschwerden bekommen könnten?

Frage 2

Können Sie diese Situationen nur in Begleitung aufsuchen?

Frage 3

Vermeiden Sie folgende Situationen?

Frage 4

Fühlen Sie sich durch die Mobilitäts-Einschränkung in Ihrem Leben beeinträchtigt?





Druckansicht Druckansicht

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Charité-Universitätsmedizin Berlin
Campus Charité Mitte
Charitéplatz 1
D-10117 Berlin

Kontakt

E-Mail:
angstambulanz@charite.de
Tel 1: 030-450517217
Tel 2: 030-450517244