Die Spezialambulanz für Angsterkrankungen in Berlin

führt Therapie der Panikstörung und Agoraphobie durch. Dadurch werden Panikattacken und Platzangst mit kognitiver Verhaltenstherapie behandelt, die in Einzel- und Gruppen-Therapie zur Behandlung der Panikstörung in Berlin stattfinden.

Die Therapie der Panikstörung

ist wirksam bei der Angst-Reduktion. Expositionstherapie bzw. auch Konfrontationstherapie lokal in Berlin ist dabei ein wichtiges Behandlungs-Element. Der Patient lernt, mit Angst und Panik besser umzugehen und die körperlichen Symptome von Panikattacken richtig zu interpretieren.

Richtig und rechtzeitig behandelt, haben Menschen mit einer Panikstörung mit Agoraphobie eine gute Prognose für ein erfolgreiches Therapie-Ergebnis. Sie lernen, aus dem Teufelskreis der Angst, dem Aufschaukeln von Panik-Gedanken und Panik-Körpersymptomen, auszubrechen, den Einfluss von Stress auf Angst zu verstehen und Strategien zur Angst- und Anspannungs-Reduktion einzusetzen.

Körperliche Bewegung bei Patienten mit generalisierter Angststörung (GAS)

Die kognitive Verhaltenstherapie und einer medikamentösen Behandlung mit Antidepressiva gelten sind die Optionen der ersten Wahl in der Behandlung der GAS. Wiederholt konnte in wissenschaftlichen Untersuchungen auch ein angstreduzierender Effekt von körperlicher Aktivität bei verschiedenen Angsterkrankungen nachgewiesen werden. Darüber hinaus zeigte sich, dass durch entsprechende Bewegungsprogramme verschiedene biologische Korrelate von Angsterkrankungen (z.B. das Stresshormon Kortisol oder erkrankungsassoziierte Veränderungen der Hirnaktivität) positiv beeinflusst werden konnten.

Studie

Nach sportmedizinischer Feststellung der Belastungsfähigkeit und des optimalen Trainingsbereichs absolvieren Patientinnen und Patienten mit einer GAS in einem Zeitraum von 12 Tagen ein standardisiertes Training von jeweils 20 Minuten. Innerhalb dieses Zeitraums wird an jedem zweiten Tag das Bewegungsprogramm durchgeführt, an den übrigen sechs Tagen wird pausiert. Vor, unmittelbar nach und wiederum 18 Tage nach Beendigung des Studienzeitraums erfolgt eine Untersuchung der Symptomatik mittels Fragebogen, eine Bestimmung von Kortisol mittels Speichelprobe sowie die Ableitung eines Elektroenzephalogramms (EEG, sog. „Hirnstromkurve“). Ziel der Studie ist es, den Effekt des Bewegungsprogramms auf Angst, Stresshormone und Informationsverarbeitung zu untersuchen.

 

In diesem Zusammenhang suchen wir Patientinnen und Patienten ab 18 Jahren, die

·         unter einer GAS leiden bzw. bei denen der Verdacht auf eine GAS besteht

·         Rechtshänder sind

·         sich zurzeit nicht in psychotherapeutischer Behandlung befinden

 

Probanden aktuell gesucht!

Interessierte können uns jederzeit kontaktieren: (030) 450 517 217 oder angstambulanz@charite.de

 

 

MitarbeiterInnen:

Dr. med. Jens Plag

Cand. psych. Kristina Maria Groß

Cand. med. Tonja- Leonie Kühnel

Cand. med. Monique Strittmatter

Cand. med. Jouline Petzka

 

 

 



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Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Charité-Universitätsmedizin Berlin
Campus Charité Mitte
Charitéplatz 1
D-10117 Berlin

Kontakt

E-Mail:
angstambulanz@charite.de
Tel 1: 030-450517217
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